Aktuelles

Tag für Literatur in Hessen 2017

7.Mai 2017, 18 Uhr, Saalöffnung 17:30 Uhr

Ort: Kulturstätte Montabaur, Schulberg 7-9, 65183 Wiesbaden-Bergkirchenviertel

Eintrittskarten: 16€ plus VVK-Gebühren, Reservierungen: brentanos-erben@t-online.de

Ticket-Regional: www.tickets-regional.de, Ticketbox Kaufhof Galeria/ Wiesbaden

Reservierungen: brentanos-erben@t-online.de

"Der röhrende Hirsch"- Die Hesselbachs

Humorlesung

„Kall, mei Drobbe!“ Kennen Sie noch Mamma Hesselbachs legendären Ausruf? Erinnern Sie sich noch an die Radio- und Fernsehgeschichten über die Firma Hesselbach „irgendwo im Hessischen“? Jo van Nelsen, Chansonnier und Kleinkunstregisseur,  hat zwei wundervolle, nur noch antiquarisch erhältliche Bücher ausgegraben:„Babba“ und „Mamma“, 1967 geschrieben von Wolf Schmidt, dem Erfinder und unvergessenen Darsteller des Babba Hesselbach, der hier seine Lieblingsepisoden zu eigenständigen Erzählungen umarbeitete. Van Nelsen liest : Genüsslich schwelgend in skurrilen Verwicklungen und versteckten Seitenhieben auf die Politik, die wunderbarerweise auch heute noch treffen. Meisterlich verleiht er von der Mamma bis hin zum Lehrbub allen Figuren dieser Komödien des Lebens stimmliche Kontur.

Lassen Sie sich entführen in das Hesselbachsche Universum voller Ruhe und Beschaulichkeit – und wenn Sie die Augen schließen, werden Sie sie alle wieder treffen: Babba und Mamma Hesselbach, die Söhne Willi und Peter, Tochter Heidi, den schwäbischen Buchhalter Münzenberger, die Chefsekretärin Fräulein Sauerberg, die Raumpflegerin Frau Siebenhals, den Lehrbub Rudi und all die anderen unvergessenen Figuren der Erfolgsserie „Die Hesselbachs“. Einfach schee!

Episode: Der röhrende Hirsch

Die oberhessisch babbelnde Erna und ihr „Erwin, der so werdschaftlisch is“: zwei Figuren, die es im Kosmos der Hesselbachs zu literarischer Unsterblichkeit gebracht haben und die die Mamma und den Baba in der Episode „Der röhrende Hirsch“ in Kalamitäten bringen.

Dem Frankfurter Kabarettisten Jo van Nelsen ist es zu verdanken, dass diese Geschichte, eine der populärsten aus der Feder von „Babba“ Wolf Schmidt, auf der Bühne fröhlich Urständ feiert.

Das Besondere an seiner Aufführung: van Nelsen verkörpert alle Personen der Episode. Wer die Augen schließt, wird sie alle wiedererkennen mit ihren sprachlichen Nuancen und unverkennbaren Charakteren: den Babba und die Mamma, den schwäbischen Buchhalter Münzenberger und Rudi, den Lehrbub. Meisterhaft bringt van Nelsen in dieser Episode zu Gehör, wie sich ein vermeintliches Notgeschenk zur Hochzeit der eher unbeliebten Nichte Erna, zu einem Zankapfel sondergleichen im Hause Hesselbach entwickelt. Nicht nur einmal dringt Mamas gefürchtetes „Ei, Kall!“ durch den Raum und führt zu immer neuen Verwicklungen…

„Wolf Schmidt war ein hochkarätiger Erzähler, und Jo van Nelsen ist sein kongenialer Rezitator.“

(Wetterauer Zeitung)

„Die Geschichten rund um die Familie Hesselbach gehören wahrscheinlich zum Wertvollsten überhaupt, was die hessische Nachkriegskultur hervorgebracht hat.“ (Frankfurter Rundschau)

"Einen guten Roman zu lesen, ist schön. Noch viel schöner ist es jedoch, ihn von Jo van Nelsen vorgelesen zu bekommen." 

(Hans Hirschmann, Frankfurter Neue Presse, 8.4.2016)

 

 

So. 14.Mai, 16:30Uhr

Kulturstätte Montabaur

Schulberg 7-9

65183 Wiesbaden-Bergkirchenviertel

„Tempjazz“ – Wolterstorff Duo

Peter Wolterstorff (g), Joey Becker (b)

Eintritt 12 €/ VVK 9 €                                                                                

Ermässigter Schülertarif VVK 8 € - Kinder und Jugendliche in Begleitung von Eltern kostenlos/ Nur über P. Wolterstorff

Reservierung: brentanos-erben@t-online.de www.kultuestattemontabaur.npage.de

Fertigware ist nicht das Ding von Peter Wolterstorff. Der Jazz-Fusion-Gitarrist nennt den Blues von John Lee Hoker, das Keith Jarrett Trio, Miles Davis aber auch die Rolling Stones als Anreger für seine Kompositionen. Wobei die Improvisation das wesentliche Element der mal bizarr verwobenen, mal kontemplativ swingenden Klanglandschaften ist. Im Duo mit dem Bassisten Joey Becker kreuzen sich zart besaiteter Funk,  spröde Minimalmusic und röhrt als Klangwolke die Rockgitarre. Ein Konzert unkonventioneller und komplexer Expressivität.

www.tempjazz.de

 

Mi. 24. Mai, 20Uhr, Saalöffnung 19:30Uhr 

 

Kulturstätte Montabaur

Schulberg 7-9

65183 Wiesbaden-Bergkirchenviertel

                    

Eintritt 8€ / Kartenreservierung: brentanos-erben@t-online.de                                                                                         

 „Geisterchoral“ – Der neuster Wiesbadenkrimi

Autorenlesung mit Alexander Pfeiffer (u.a. Friedrich Glauser Preis Kurzkrimi 2014, Mitorganisation Wiesbadener Krimi-Tage)

Eine provinzielle Kurstadt als Kulisse für einen „hardboiled“ Krimi

Filmvorführer Sänger steckt in Geldnot. Als ihn seine Exfreundin mit einer brisanten Suche beauftragt, zögert er nicht lange und begibt sich auf die Jagd nach einem aus dem Jugendknast entflohenen Häftling. Sie führt ihn auf verschlungenen Wegen durch ein geisterhaftes Wiesbaden. Sänger ahnt nicht, dass er auch mit seiner eigenen Geschichte ins Reine kommen muss, um den sich immer mehr verwirrenden Fall doch noch zu lösen.

 „Konnotationen (…) ziehen rote Fäden durchs Buch und regen heftig zur Aufschlüsselung an – bis alle Hin- und Querverweise ihren Geisterchoral anstimmen.“
(Wiesbadener Kurier)

„Tatsächlich will Pfeiffer nicht nur unterhalten. Er schildert die Fliehkräfte unserer Gesellschaft – wohlstandsverwahrloste Jugendliche im Jihad, an den Rand gedrängte Migranten. Verbrechen und Moral in einer mittelgroßen deutschen Stadt: Wiesbaden.“
(Die Presse/Wien)

28. Mai, 20 Uhr

Kulturstätte Montabaur

Schulberg 7-9

65183 Wiesbaden-Bergkirchenviertel

Tante Lilli kommt! Kulinärrische Comedy-Show

In einem Special nimmt sich Tante Lilli unter dem Motto "Wein, Woscht, Witze" dem Thema Kulinarik an. Käse-Igel trifft Tofuhäppchen bis die Glaschkanone raucht und das Schokobad erotisch schäumt.

http://www.ztix.de/event.php/50126/

Karten ab 22€ plus VVK-Gebühren. Getränke und Versper kosten extra.

Obacht, Platzzahl auf 50 beschränkt!

 

 

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Raumanfragen direkt an: Kathrin Schwedler, kathrinschwedler@t-online.de. Fon 0611 59 74 32

 

 

 

 

 


Bericht Wiesbadener Kurier/ Tagblatt

Nachrichten Wiesbaden 23.05.2016

Spot auf...die „Kulturstätte Montabaur“ auf dem Schulberg

Von Anja Baumgart-Pietsch

WIESBADEN - Die „Kulturstätte Montabaur“ ist wohl nur wenigen Wiesbadenern bekannt. Seit 2013 kümmert sich die Kulturveranstalterin und Journalistin Kathrin Schwedler um die kleine Kapelle in der Nähe des Römertors. Der ungewöhnliche Name gründet sich auf dem Orden der „Barmherzigen Brüder von Montabaur“, die 80 Jahre lang hier die Behandlung von Rheuma- und Atemwegserkrankten betrieben – bis ihre Pflegedienste von der modernen Medizin überholt wurden. Als man in den 1960er Jahren das Krankenhaus und Altenheim auf dem Schulberg abriss und in Wohnungen umwandelte, war die Zeit der Ordensbrüder in Wiesbaden vorbei. 1887 war der historisierende Bau fertig geworden. Sein Architekt ist unbekannt. Die Barmherzigen Brüder wurden 1860 vom Kaufmann Peter Lötschert in Montabaur im Westerwald gegründet. Von dort hatten sie ihren Aktionsradius bis nach Holland und Amerika ausgedehnt. In Montabaur blieb ihr Stammhaus. Auch in Wiesbaden waren sie einst geschätzte Krankenpfleger, doch kaum einer erinnerte sich an ihre kleine Kapelle. Zuletzt, in den 1990er Jahren, nutzten syrisch-orthodoxe Christen das kleine Gotteshaus. Als sie auszogen, hatten sie die „Kapelle Montabaur“ in einem sehr guten Zustand verlassen. Doch seitdem war sie verwaist. Bis Kathrin Schwedler das neugotische Kleinod entdeckte. Am Tag des offenen Denkmals 2013 gab es einen regelrechten Ansturm von Besuchern. Kaum einer der Neugierigen hatte das schlichte, freundliche Kapellchen mit seiner kleinen Empore und den Reliefs mit den Kreuzwegstationen gekannt. Die drei spitzbogigen Fenster der Kapelle zeigen Verkündigung, Geburt und Auferstehung Jesu als Motive. Weitere Fenster im etwa 45 Personen fassenden Schiff sind den Evangelisten gewidmet.

Kathrin Schwedler ist Vorsitzende des Vereins „Brentanos Erben“, unter dessen Fittichen die Kapelle geführt werden soll. (…) „Die Kulturstätte Montabaur ist ein Privatraum, der nur gelegentlich geöffnet wird. Die Platzkapazität liegt bei 45 Plätzen im Chorgestühl. Sitzkissen sind vorhanden! Im Sommer ist der grüne Hofgarten als Pausenfoyer geöffnet. Interessenten für kleine Veranstaltungen melden sich unter brentanos-erben@t-online.de“, wirbt sie. Der Raum kann auch von Künstlern für Proben angemietet werden. Derzeit proben dort „Strange Comedy“. Das Varieté-Duo aus Kanada siedelte dieses Frühjahr nach Wiesbaden über. (…)

 

Kulturtage Bergkirchenviertel 2016

18. Mai, 19.30 Uhr
Kulturstätte Montabaur, Schulberg 7-9

„Die Wiesbadener Bergkirche“
Vortrag und Fotos - mit Manfred Gerber

Die evangelische Bergkirche in Wiesbaden ist eines der traditionsreichsten Gotteshäuser der hessischen Landeshauptstadt. 1876 bis 1879 wurde sie als zweites protestantisches Gotteshaus in der Innenstadt erbaut. Sie ist Mittelpunkt und Wahrzeichen des nach ihr benannten Bergkirchenviertels. Die Architektur der Bergkirche orientiert sich an den Formen der Frühgotik und gilt architekturgeschichtlich als Vorstufe zum 'Wiesbadener Programm' - der Einheit aus Altar, Kanzel und Orgel, nach dem 1894 die Wiesbadener Ringkirche erbaut wurde. Während der NS-Zeit war die Bergkirchengemeinde ein Hort des Widerstandes.

Manfred Gerber hat viele Informationen, Anekdoten und anderes Wissenswertes über die Bergkirche und das Bergkirchenviertel, in dem er wohnt, zu berichten; sein Vortrag wird mit vielen Fotos visuell begleitet.

 

Eintritt frei, Spenden erbeten
Veranstalter: Brentanos Erben in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Wiesbaden

  (M.Gerber in Marktkirche)

 

Doku-Revue zu "25 Jahre Wiederbereinigung" auf Schlossplatz Wiesbaden

(Gastspielanfragen: kathrinschwedler@t-online.de)

Unsere in der Kulturstätte Montabaur entstandene Produktion war 2015 in ganz Hessen unterwegs. Gastspiel u.a. 2.Oktober 2015, Villa Rothschild/Kronberg i.T., vor Bundespräsident Gauk und eingeladenen Chefs und Cheifnnen der Bundesländer. (Live-Übertragung im HR-Fernsehen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nächste Verantstaltungen in der Kulturstätte Montabaur

So. 13. September, 11 Uhr, Matinee, Tag des offenen Denkmals (deutschlandweit)

i.P. Aufführung von "Auf der Mauer" in der XL-Version, Ticketpreis 12€

http://www.rheinmaintv.de/video/Grenzen

https://www.youtube.com/watch?v=2Ga1mOG__vk&feature=youtu.be
https://www.facebook.com/groups/450840745079670/

 

So 15. November, 18 Uhr, Wiesbadener Krimitage 2015

i.P. "Humphrey der Bananendetektiv- Vegetarischer Puppet-Krimi für jung und alt

Von und mit Dietmar Bertram

 

www. compagniemarram.de

 

 

Brentanos Erben erhält Zuschuß für Kulturstätte Montabaur

Stiftung Naussauische Sparkasse

Nachdem der vor drei Jahren gegründete Kulturverein Brentanos Erben mit Sitz in Wiesbaden bisher vom Land Hessen als auch vom Hessischen Rundfunk für die Beteiligung bei der Reihe "Krimiherbst Wiesbaden" und "Ein Tag für Literatur" jährlich je 500€ für Veranstaltungen erhalten hat, wurde jetzt ein Zuschuß von ebenfalls 500€ für die Anschaffung von Technik für die Kulturstätte Montabaur bewilligt. Die als Nachbarschaftshaus für kleine und feine Ereignisse konzeptierte Kapelle auf dem Schulberg verfügt weder über eine Licht- noch eine Tonanlage. Bei zwei Club-Konzerten konnte man auf die gute akustik zählen. Für die geplanten kommenden Lesungen muss aber für die Verständlichkeit und aus optischen Gründen eine Basisausttattung vorhanden sein.

Bei der Sybolischen Presiverleihung hatte die Naspa die Kulturstätte Montabaur in die Sektion Westerwald eingereiht. Das Haus verdankt sich bekanntlich der Bruderschaft der Barmherzigen Bürder von Montabaur, die dort auch heute noch ihr Stammhaus haben. Das Wiesbadener Hospital ist seit den sechziger Jahfren aufgelassen, die Hauskapelle ausgesegnet und das Gebäude mit Sozialwohnungen ausgestattet.

Landrat Achim Schwickert begrüße bei der Feier der Naspa-Stiftung in Dreikirchen alle dreiundreißig regionale Presiträger von 2014. Vom Vorstand aus Wiesbaden war Günter Höger vor Ort und bedankte sich bei den vielen Ehrenamtler. Über zwanzigtausend Euro hatte die Sparkasse Projekten wie einem Trachtenmuseum, Feuerwehren, Fördervereinen von Kindergärten oder einem Verein zur Sanierung eines mittelalerlichen Klosters zu bestehenden Projekten dazu geschossen. Im Anschluß an die Übergagbe der Preise tauschten sich die Preisträger noch rege bei Getränken aus.

Bericht: Kathrin Schwedler

Kurzer Filmbericht