Aktuelles

Wiesbadener Krimi-März 2017

Do. 16.März, 20Uhr, Saalöffnung 19:30Uhr

Kulturstätte Montabaur, Schulberg 7-9, Bergkirchenviertel/Wiesbaden

„Der Falsche Fürst“ – Mord am Main

Krimi-Lesung mit Meddi Müller

Eintritt 8€

Anmeldung: brentanos-erben@t-online.de

Auf der Frankfurter Buchmesse 2016 war Frankfurter Krimiautor Meddi Müller ein Shooting-Stars. Funk und Fernsehen berichteten über den hauptamtlichen Feuerwehrmann und Familienvater aus Nieder-Erlenbach, der mit seinem eigenen Charles-Verlag einen umlagerten Stand bei der weltweit renommierten Bücherschau hatte. Die derweil sechs Büchern, in denen in historischer Vorzeit am Main gemordet wird, haben einen festen Fan-Club. Müller hat eine eigene Radiosendung (RadioX), einen Blog, moderiert Apfel-Roll-Wettbewerbe und ist Mitglied der Autorengemeinschaft „ARS“. Seine „Kultfigur“ des „Türmers“ löst vor der Kulisse eines barocken Frankfurts mysteriöse Morde. Nach „Frankfurt muss brennen“ (2015) kam „Der falsche Fürst“ auf den Markt. In dem um 1650 angesiedelten Buch geht es um das verschlungene Schicksal von Johannes, der als Kind durch einen Heimtückeakt verwaiste. Verfolgt und vogelfrei entwickelt er sich zu einem begabten Hochstapler. Als in Frankfurt der Mörder seiner Eltern in den Magistrat aufsteigen soll, beginnt die Stunde der Rache.

http://www.charlesverlag.de/mm_web/

Fernsehbericht HR:http://hessenschau.de/kultur/buchmesse/buecher-autoren/warum-meddi-mueller-kostenlos-ausstellen-darf,charles-verlag-buchmesse-100.html

Frankfurter Charles Verlag bei der Buchmesse Warum Meddi Müller kostenlos ausstellen darf

Veröffentlicht am 04.10.16 um 12:05 Uhr

Das hätte Meddi Müller nicht zu träumen gewagt. Der Frankfurter Feuerwehrmann und Autor bekommt mit seinem nebenberuflich betriebenen Charles Verlag einen eigenen Stand auf der Buchmesse. Kostenlos – durch einen speziellen Deal!

Von Jana Klimczak

Stand A51 in Halle 3.0 ist Mathias "Meddi" Müllers ganzer Stolz. Dort steht während der Frankfurter Buchmesse der Stand seines Charles Verlags. Er ist zum ersten und vielleicht einzigen Mal Aussteller auf der größten Buchmesse der Welt. Die Nachbarn sind die ganz großen Verlagshäuser: Diogenes, Beltz oder Bertelsmann.

Clubhaus Kulturstätte Montabaur/ Wiesbaden-Bergkirchenviertel

Schulberg 7-9, 65183 Wiesbaden

Sa. 18.2., 20Uhr / Einlaß 19:30Uhr

„Eine kleine Sehnsucht“

Ein Chanson-Cabaret-Concert

Reizenden und kunstseidenen Lieder von Friedrich Hollaender

Tickets 16€ plus VVK, 20€ AK

Bestellung: brentanos-erben@t-online.de

Die Frankfurter Sängerin Eva Machui und der Pianist und Arrangeur  Axel Kaapke am Klavier sind das „Kapellchen Schellack“. Die kleinste Band Frankfurts entführt für einen Abend in das glitzernde Berlin der pulsierenden 20er und 30er Jahre. Begegnen sie hysterischen Ziegen, lüsternen Nachtgespenstern, feschen Lolas, Kleptomaninnen und anderen Typen aus dem Panoptikum von anno damals. Mal komödiantisch, keck, frivol, mal nachdenklich, sentimental oder böse - das Nostalgische und das klanglich Betörende dürfen sich ausbreiten bei diesem Rendezvous im „Cabaret“ der kleinen und großen Sehnsüchte.

Publikum in passenden Outfits durchaus erwünscht!

Facebook: Kapellchen Schellack

www.jazzsalon-trio.de

www.axel-kaapke.de

 

 

Ausstellungs-Eröffnung Eberhard Lellek Sonntag 15.1. 2017

„Kulturstätte Montabaur“ auf dem Wiesbadener Schulberg eröffnet am Sonntag eine Schau aus dem Nachlass von Eberhard Lellek

Von Birgitta Lamparth

WIESBADEN - Ein Ort, den man erst einmal suchen muss: Die „Kulturstätte Montabaur“ ist nämlich eine kleine Kirche – und liegt in einem großen Hauskomplex verborgen. Früher betrieb in dem Gebäude auf dem Wiesbadener Schulberg 5 bis 7 der Orden der „Barmherzigen Brüder“ – der ursprünglich aus Montabaur stammt – ein Pflegeheim für Rheuma- und Atemwegspatienten. Längst sind die Räume in Wohnungen umgewandelt worden. Die Kapelle aber, die ist heute einer der ungewöhnlichsten Veranstaltungsplätze für Kultur in dieser Stadt.

Und für dieses Ausstellungsprojekt genau der richtige: Eine Werkschau von Eberhard Lellek. Der Maler starb am 17. September im Alter von 94 Jahren – und hat 30 Jahre lang in genau diesem Gebäude gelebt. Bei der Sichtung seines ungeheuer großen Nachlasses kam seine Tochter Sabine auf die Idee, hier nun eine Retrospektive seiner Arbeiten zu zeigen. Am kommenden Sonntag wird sie um 18 Uhr eröffnet.

Ganzer Artikel WK/ TB

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/kultur/lokale-kultur/kulturstaette-montabaur-auf-dem-wiesbadener-schulberg-eroeffnet-am-sonntag-eine-schau-aus-dem-nachlass-von-eberhard-lellek_17598633.htm

 

 

 

Sanierungsartbeiten im Club-Raum

In der Sakristei wurde soeben eine Teeküche installiert. Im Kellergeschoss ist der Bau einer WC-Anlage in Arbeit. Im Garten wird die Sitzanlage renoviert. Ab sofort nehmen wir Anfragen zu Vermietungen an. Die Einnahmen dienen dem Verein als Finanzierung unserere soziokulturellen Verpflichtungen in Wiesbaden und dem Rheingau. Daher können wir uns eine mässige Preisgestaltung erlauben.

Der Raum wird komplett mit seiner vorhandenen und sehr einfachen Ausstattung für 30 Personen angeboten. Es ist kein Herd vorhanden. Die Kirchenbänke sind beweglich. Es sind neben den zwei Tischen des thekenbereichs 12 Runde kleine Tische vorhanden. Alle weiteren Sonderwünsche jenseits unserer Basics müssen extern dazu gebucht werden.

Für Seminare oder Vorträge sind neben einer Ton-Anlage ein kleiner Beamer und eine Leinwand vorhanden.

Der Raum ist als Teil einer Wohnanalge nicht für laute Veranstaltungen geeignet!

Anfragen direkt an: Kathrin Schwedler, kathrinschwedler@t-online.de. Fon 0611 59 74 32

 

 


Bericht Wiesbadener Kurier/ Tagblatt

Nachrichten Wiesbaden 23.05.2016

Spot auf...die „Kulturstätte Montabaur“ auf dem Schulberg

Von Anja Baumgart-Pietsch

WIESBADEN - Die „Kulturstätte Montabaur“ ist wohl nur wenigen Wiesbadenern bekannt. Seit 2013 kümmert sich die Kulturveranstalterin und Journalistin Kathrin Schwedler um die kleine Kapelle in der Nähe des Römertors. Der ungewöhnliche Name gründet sich auf dem Orden der „Barmherzigen Brüder von Montabaur“, die 80 Jahre lang hier die Behandlung von Rheuma- und Atemwegserkrankten betrieben – bis ihre Pflegedienste von der modernen Medizin überholt wurden. Als man in den 1960er Jahren das Krankenhaus und Altenheim auf dem Schulberg abriss und in Wohnungen umwandelte, war die Zeit der Ordensbrüder in Wiesbaden vorbei. 1887 war der historisierende Bau fertig geworden. Sein Architekt ist unbekannt. Die Barmherzigen Brüder wurden 1860 vom Kaufmann Peter Lötschert in Montabaur im Westerwald gegründet. Von dort hatten sie ihren Aktionsradius bis nach Holland und Amerika ausgedehnt. In Montabaur blieb ihr Stammhaus. Auch in Wiesbaden waren sie einst geschätzte Krankenpfleger, doch kaum einer erinnerte sich an ihre kleine Kapelle. Zuletzt, in den 1990er Jahren, nutzten syrisch-orthodoxe Christen das kleine Gotteshaus. Als sie auszogen, hatten sie die „Kapelle Montabaur“ in einem sehr guten Zustand verlassen. Doch seitdem war sie verwaist. Bis Kathrin Schwedler das neugotische Kleinod entdeckte. Am Tag des offenen Denkmals 2013 gab es einen regelrechten Ansturm von Besuchern. Kaum einer der Neugierigen hatte das schlichte, freundliche Kapellchen mit seiner kleinen Empore und den Reliefs mit den Kreuzwegstationen gekannt. Die drei spitzbogigen Fenster der Kapelle zeigen Verkündigung, Geburt und Auferstehung Jesu als Motive. Weitere Fenster im etwa 45 Personen fassenden Schiff sind den Evangelisten gewidmet.

Kathrin Schwedler ist Vorsitzende des Vereins „Brentanos Erben“, unter dessen Fittichen die Kapelle geführt werden soll. (…) „Die Kulturstätte Montabaur ist ein Privatraum, der nur gelegentlich geöffnet wird. Die Platzkapazität liegt bei 45 Plätzen im Chorgestühl. Sitzkissen sind vorhanden! Im Sommer ist der grüne Hofgarten als Pausenfoyer geöffnet. Interessenten für kleine Veranstaltungen melden sich unter brentanos-erben@t-online.de“, wirbt sie. Der Raum kann auch von Künstlern für Proben angemietet werden. Derzeit proben dort „Strange Comedy“. Das Varieté-Duo aus Kanada siedelte dieses Frühjahr nach Wiesbaden über. (…)

 

Kulturtage Bergkirchenviertel 2016

18. Mai, 19.30 Uhr
Kulturstätte Montabaur, Schulberg 7-9

„Die Wiesbadener Bergkirche“
Vortrag und Fotos - mit Manfred Gerber

Die evangelische Bergkirche in Wiesbaden ist eines der traditionsreichsten Gotteshäuser der hessischen Landeshauptstadt. 1876 bis 1879 wurde sie als zweites protestantisches Gotteshaus in der Innenstadt erbaut. Sie ist Mittelpunkt und Wahrzeichen des nach ihr benannten Bergkirchenviertels. Die Architektur der Bergkirche orientiert sich an den Formen der Frühgotik und gilt architekturgeschichtlich als Vorstufe zum 'Wiesbadener Programm' - der Einheit aus Altar, Kanzel und Orgel, nach dem 1894 die Wiesbadener Ringkirche erbaut wurde. Während der NS-Zeit war die Bergkirchengemeinde ein Hort des Widerstandes.

Manfred Gerber hat viele Informationen, Anekdoten und anderes Wissenswertes über die Bergkirche und das Bergkirchenviertel, in dem er wohnt, zu berichten; sein Vortrag wird mit vielen Fotos visuell begleitet.

 

Eintritt frei, Spenden erbeten
Veranstalter: Brentanos Erben in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Wiesbaden

  (M.Gerber in Marktkirche)

 

Doku-Revue zu "25 Jahre Wiederbereinigung" auf Schlossplatz Wiesbaden

(Gastspielanfragen: kathrinschwedler@t-online.de)

Unsere in der Kulturstätte Montabaur entstandene Produktion war 2015 in ganz Hessen unterwegs. Gastspiel u.a. 2.Oktober 2015, Villa Rothschild/Kronberg i.T., vor Bundespräsident Gauk und eingeladenen Chefs und Cheifnnen der Bundesländer. (Live-Übertragung im HR-Fernsehen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nächste Verantstaltungen in der Kulturstätte Montabaur

So. 13. September, 11 Uhr, Matinee, Tag des offenen Denkmals (deutschlandweit)

i.P. Aufführung von "Auf der Mauer" in der XL-Version, Ticketpreis 12€

http://www.rheinmaintv.de/video/Grenzen

https://www.youtube.com/watch?v=2Ga1mOG__vk&feature=youtu.be
https://www.facebook.com/groups/450840745079670/

 

So 15. November, 18 Uhr, Wiesbadener Krimitage 2015

i.P. "Humphrey der Bananendetektiv- Vegetarischer Puppet-Krimi für jung und alt

Von und mit Dietmar Bertram

 

www. compagniemarram.de

 

 

Brentanos Erben erhält Zuschuß für Kulturstätte Montabaur

Stiftung Naussauische Sparkasse

Nachdem der vor drei Jahren gegründete Kulturverein Brentanos Erben mit Sitz in Wiesbaden bisher vom Land Hessen als auch vom Hessischen Rundfunk für die Beteiligung bei der Reihe "Krimiherbst Wiesbaden" und "Ein Tag für Literatur" jährlich je 500€ für Veranstaltungen erhalten hat, wurde jetzt ein Zuschuß von ebenfalls 500€ für die Anschaffung von Technik für die Kulturstätte Montabaur bewilligt. Die als Nachbarschaftshaus für kleine und feine Ereignisse konzeptierte Kapelle auf dem Schulberg verfügt weder über eine Licht- noch eine Tonanlage. Bei zwei Club-Konzerten konnte man auf die gute akustik zählen. Für die geplanten kommenden Lesungen muss aber für die Verständlichkeit und aus optischen Gründen eine Basisausttattung vorhanden sein.

Bei der Sybolischen Presiverleihung hatte die Naspa die Kulturstätte Montabaur in die Sektion Westerwald eingereiht. Das Haus verdankt sich bekanntlich der Bruderschaft der Barmherzigen Bürder von Montabaur, die dort auch heute noch ihr Stammhaus haben. Das Wiesbadener Hospital ist seit den sechziger Jahfren aufgelassen, die Hauskapelle ausgesegnet und das Gebäude mit Sozialwohnungen ausgestattet.

Landrat Achim Schwickert begrüße bei der Feier der Naspa-Stiftung in Dreikirchen alle dreiundreißig regionale Presiträger von 2014. Vom Vorstand aus Wiesbaden war Günter Höger vor Ort und bedankte sich bei den vielen Ehrenamtler. Über zwanzigtausend Euro hatte die Sparkasse Projekten wie einem Trachtenmuseum, Feuerwehren, Fördervereinen von Kindergärten oder einem Verein zur Sanierung eines mittelalerlichen Klosters zu bestehenden Projekten dazu geschossen. Im Anschluß an die Übergagbe der Preise tauschten sich die Preisträger noch rege bei Getränken aus.

Bericht: Kathrin Schwedler

Kurzer Filmbericht