Kulturstätte Monta

Schulberg 7-9

65183 Wiesbaden

www.brentanos-erben.de

 

BE alle Tickets online zum Selbstausdruck daheim: http://www.ztix.de/lilcar/kalender.html                                                     Oder VVK-Stellen wie Wiesbaden Tourismusbüro, Vereinshomepage: www.brentanos-erben.de

 

 

Sa. 15. Juni

Musiklehrer Netzwerk 2.0

Crossover in den Sommer

Eintritt frei!

Kontakt:

E-Mail: britta@musiklehrernetzwerk.de
Telefon: 06 11 / 4 06 00 59

Das Musiklehrernetzwerk 2.0 in Wiesbaden besteht auf viel beschäftigten Musikprofis. In Kombination untereinander, oder zusammen mit Schülern gibt es im Monta Konzerte mit unterschiedlichsten Repertoires. Nach einem Abend unter Uli Christlein mit Saxophonen zeigt die altersmäßig gemischte Unterrichtsklasse von Britta Roscher, was alles an Tönen in der Querflöte steckt.

Sa. 22.Juni / 19.00Uhr

Club Russia

Gastspiel aus Berlin: Word/Music-Performance

Projekt “Panik”

Alexander Delfinov (Smirnov)

Zeitgenössische Poesie in russischer Sprache
Желаю хорошо провести время!

Tickets: 11€ VVK, 15AK

“Sein Auftritt - das ist einzigartig, nie sah ich etwas ähnliches, es gibt eigentlich keine Musik und kein Gesang, doch drive & groove einfach unglaublich, und du gehst wie nach einem Rockkonzert nass von Schweiß aus”, - so der Moskauer Publizist Schura Burtin über Delfinovs Poetry-Show. Die Bühnenperformance des Dichters ist stilistisch von jahrelangen Experimenten geprägt, dadurch unterscheidet sich der Autor von allen, die auf Russisch schreiben und auftreten. Seine Texte sind aber trotz manchmal komplizierter Konstruktion für jeden verständlich.

Alexander Delfinov

Dichter, Journalist, Performance-Kūnstler, sozialer Aktivist. Geboren 1971, Moskau / Russland. Studierte in Moskau, Bochum, Wien und Berlin Germanistik und Slawistik. Seit 2001 lebt in Deutschland. Gast des 3. Internationalen Literaturfestivals Berlin (2003), Gewinner der internationalen Poetry-Slam-Revue in Berlin (2007). Mitorganisator mehrerer russischsprachiger Literaturveranstaltungen, u.a. russischsprachiger Poetry-Slams in Deutschland (seit 2005). Mitbegründer des Panda-Theaters in Berlin (2009). Vertreter Russlands bei dem internationalen World Cup of Poetry Slam in Paris (2016), Gewinner des internationalen Poetry Slam in Jerusalem (2016). Teilnehmer bei dem Forum der russischsprachigen Kultur in Europa “SlovoNovo” in Budva, Montenegro (2018). Teilnehmer im Kulturprogramm bei dem Forum Freies Russland in Vilnius (2018).Tickets: 11€ inkl. VVK, Abendkasse 14€

http://www.ztix.de/lilcar/kalender.html

 

 

Foto: Berlinghof

Sonntag 23.Juni/ Start: 15 Uhr

Milonga Monta

Tanztee im Ballroom

Eintritt: 11€

Reservierung: FB „Milonga Monta“ Wiesbaden

 

Die ehemalige Hospitalskapelle „Monta“ hat schon öfter gezeigt, dass in ihr wunderbar getanzt werden kann. Der große, und dennoch intime Raum wird regelmäßig im Jahr zum Ballroom für einen Tango-Tanztee (ab 15Uhr). Unter dem Titel „Milonga Monta“ lädt das Gastgeberduo Claudia Gräff (Ballchefin) und Harry Wohlfart(Musik DJ) zu einem entspannten und zauberhaften Spätnachmittag für Aficionados und Anfänger ein. Eintritt: 11€

Monta, Schulberg 7-9, 65193 Wiesbaden

 

Lesungen September

Sa. 7.September, 19 Uhr

„Poesie der letzten Jahre“

Lyriklesung auf Russisch/Deutsch von und mit

Yuriy Berg (Rüsselsheim/Luhansk)


Желаю хорошо провести время!

 

Eintritt: 10€

Onlinetickets:

http://www.ztix.de/lilcar/kalender.html

Tourismusbüro Wiesbaden
 

Bis zu seiner Pensionierung nannte man Yuriy Berg noch einen „heimlichen Poeten“. 2002 kam Rissenberg, wie sein kompletter Nachname heißt aus der Ukraine nach Deutschland. Sein Vater war deutschstämmig, aber auch Kommunist und hat daher im zweiten Weltkrieg gegen die Nazis gekämpft. Mit der späten Übersiedlung nach Rüsselsheim und der Übernahme eines Jobs im Landratsamt Groß-Gerau verlor der Dichter und Journalist für das Alltagsleben seine Heimatsprache. Aber im Herzen und der Seele lebte sie weiter. Und daher veröffentlicht der Autor „Berg“ immer wieder Texte, Poesie, Interviews in russischer Sprache. Zuletzt hat sich der 1948 geborene Ingenieur, und Träger etlicher Schreibpreise, sogar jungen Kollegen bei dem Poetry-Slam „Head-Shot“ gestellt. Der „Senior“ beschäftigt sich viel mit historischen Themen und Naturlyrik und bevorzugt klassisch gereimte Verse und Prosagedichte.

 

Frühling

Der Wind aus dem Süden trägt eine schwere Wolke.
Die Wolke ist schwanger mit Schnee.
Aber zum Mittagessen wird sie vielleicht gebären.
Ein bisschen Regen vom niedrigen Himmel.


Wie der Donner unter dem klaren Himmel ist Frühling,
Und gestern war es noch frostig,
Die Zweige werden aus ihrem Schlaf in den Himmel gezogen.
Und die Schneewehen nässen.
Das Dach ist geschmolzen, das Eis geschmolzen,

Tröpfchen für Tröpfchen.
Und der Star singt sein Morgenlied.
Läd Bräute zum erwachten Russland ein.
Und hinter dem Hügel ist noch Eis auf dem Fluss.
Aber die Eisebene dahinter ist schon enthüllt.
Der Fluss erwärmt sich und wacht aus dem Winterschlaf
(.)
Der Frühling ist die Zeit der Liebhaber.

 

 

https://www.fr.de/rhein-main/kreis-gross-gerau/heimliche-poet-11420006.html

Rückblick 2018:

Weihnachtslesung mit Bernd Ripken(Rezitation) und Astrid Grünling (Harfe)

https://www.facebook.com/astrid.gruenling/posts/10217932095675052?notif_id=1545166882767794&notif_t=tagged_with_story

 


Di. 23.10, 20Uhr/ Einlaß 19.30Uhr

Eintritt: VVK 15€, Abendkasse 18€

inkl. 1 Becher Suppe+Brot

http://www.ztix.de/event.php/72126/ztix

„Frauen, die Bärbel heißen“

Autorinnenlesung mit Marie Reiners

Die in der Eifel lebende Drehbuchautorin Marie Reiners kennt man als versierte Autorin für Fernsehreihen wie „Die Rosenheim Cops“ die Comedyserial „Lukas“ für Dirk Bach. Durch „Mord mit Aussicht“ hat sich die Rheinländerin inzwischen Kultstatur erschrieben. Krimi ist ihr Ding, wobei Reiners zwar immer über Leichen geht, eigentlich aber via Mord das Alltagsleben in einen amüsanten Stresstest gerät. Entsprechend entwickelt sich ein harmloses Gassi gehen mit ihrer Frieda für Bärbel Böttcher, der Heldin von Reiners erstem Roman ist, zu einer turbulenten Angelegenheit.

 

16.+17.November / 20Uhr

„Das gute Leben und der schöne Tod des Herrn D.“

Deutsche Erstaufführung/ Schauspiel

VVK: 18€, ermässigt 12€, Abenkasse 22€

 

 

 

 

 

 

Das gute Leben und der schöne Tod des Herrn D.

Melo-Schauspiel  von Tatjana Moskwina

Alissa, eine junge, lebenslustige Studentin gelangt durch eine Bitte ihres Professors auf eine große Burg in Mitten eines abgelegenen Gebirges. Dort trifft sie auf den mysteriösen Grafen Nicolas D., der sich als jüngeren Bruder Vlad Draculas entpuppt. Jedoch scheint er keineswegs so blutrünstig zu sein, wie der Rest seiner Sippschaft.

In seinem langen Leben hat Herr D. riesige Besitztümer angehäuft und scheinbar alles erlebt. In ihren tiefgründigen und eindringlichen Gesprächen treten auch düsteren Erfahrungen zu Tage, die nicht die letzten gewesen sein sollen. So glänzend und makellos die Oberfläche auch erscheint, beide kämpfen mit traumatischen Erlebnissen und inneren Dämonen. Im Laufe  weniger Stunden kommen Alissa und Herr D. sich in jeder Hinsicht näher. Doch der Graf hat Pläne mit der jungen Studentin, die er ohne Rücksicht auf Verluste in Angriff nimmt...

mit: Silvia Andermann und Jan-Markus Dieckmann

Regie: Jan-Markus Dieckmann und Vivien Wolter


So. 18.November/ 18Uhr (Einlaß 17:30Uhr)

GoJ T-A-TR

Foto: Fabian Klein

Das Utopie-Projekt / Teil I:

„Aber etwas fehlt …“

Welche Halbwertzeit haben Utopien? Verkehren sie sich in der Realität zwangsläufig in Dystopien, weil jedem Entwurf von einer idealen Welt und Gesellschaft per se die Gefahr seiner totalitären Pervertierung innewohnt? Sollte, wer Visionen hat, also vielleicht doch besser zum Arzt gehen, oder brauchen wir gerade heute wieder Visionäre, denen wir glauben können: „I have a dream“? Und wo stehen wir selbst – zwischen Ideal und Wirklichkeit? Schwierige, aber spannende und auch sehr aktuelle Fragen, mit denen sich das GOJ T-A-TR in seinem neuen Projekt, einem „work in progress“, auseinandersetzt. Antworten sind nicht garantiert, aber die GOJ-typische wilde Mischung aus Texten, Szenen und, wie immer, viel Musik. Diesmal frei nach Rio Reiser: „Der Traum ist aus, aber ich werde alles tun, dass er Wirklichkeit wird.“

 

Ticket-VVK Online: http://www.ztix.de/event.php/74126/ztix

http://www.goj-theater.de/